Medical & Health Event

 21. Mai 2014

Wien, Aula am Campus der Universität Wien, Hof 1, Spitalgasse 2, 1090 Wien

 

Im Zeitalter von Smart Data wird eine Vielzahl an Daten kreiert – doch werden diese wirklich ideal genutzt?
Im Rahmen des Events beschäftigen wir uns mit dieser Frage und mögliche Lösungsansätze für unterschiedliche Aspekte des Gesundheitsbereiches werden vorgestellt. Es erwartet Sie ein spannender Mix aus Projekten und Lösungsmöglichkeiten für Smart Data Problemstellungen anhand von Praxisbeispielen und Kundenvorträgen.

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Agenda:

09:30 – 10:00

10:00 – 10:20

Registrierung

Begrüßung

Manuela Müller-Gerndt, IBM Germany Smarter Healthcare

10:20 – 10:40

Smarter Healthcare mit Business Analytics

Dr. Michael Straif, BI plus

Die Analyse von Daten spielt auch im Gesundheitswesen eine immer größere Rolle. Beispielsweise können Ärzte durch Smart Data Anwendungen bei der Diagnostizierung unterstützt werden oder Krankenhäuser durch Auswertung vorhandener Datenquellen effizienter und somit kostengünstiger geführt werden.
Smart Data kann zum Vorteil des Patienten sinnvoll eingesetzt werden, um in verschiedensten Datenquellen vorhandene Informationen zusammenzuführen, zu extrahieren und verständlich darzustellen.

10:40 – 11:10

Analysen rund um das AOK RückenKonzept

Dr. Gerhard Müller, AOK

Die Bewertung von Interventionsmaßnahmen in der Prävention unter Kosten-Nutzen-Aspekten wird vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen im Gesundheitswesen zunehmend wichtiger. Häufig ist die Bildung einer randomisierten Kontrollgruppe nicht möglich. Das Propensity Score Matching bietet hier eine alternative Möglichkeit zur Bildung einer strukturgleichen Kontrollgruppe. Das Verfahren wird am Beispiel der Kosten-Wirksamkeits-Analyse des AOK-Rückenkonzeptes vorgestellt.

11:10 – 11:40

Cross Over Design in klinischen Studien

Theoretischer Ansatz – Umsetzung in IBM SPSS – ein Beispiel aus der Praxis

Mag. Dr. Christian Anzur, MBA, FH-Wiener Neustadt

Die sequentielle Behandlung von Patientengruppen mit Wirkstoff und Placebo sowie die Umkehrung der Reihenfolge in einer zweiten Gruppe (Cross Over Design) ist in der klinischen Forschung häufig anzutreffen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass dadurch individuelle Einflüsse die Vergleichbarkeit weniger stören als im Parallelgruppendesign. Neben einer Vorstellung des Studiendesigns und Anwendungshinweisen in SPSS wird auf den Placebo Effekt sowie eine mögliche alternative Modellierung an Hand eines Fallbeispiels näher eingegangen.

11:40 – 12:00

Der Arbeitsbelastungsindex (ABI) als Investition für die Mitarbeiter der Stadt Wien

Mag. Christine Pramer, MA 3, Bedienstetenschutz und berufliche Gesundheitsförderung

Frau Magistra Christine Pramer ist im Bedienstetenschutz und der beruflichen Gesundheitsförderung, Psychologische Beratungsstelle der MA 3 im Magistrat Wien, tätig. Als Psychologin und Psychotherapeutin widmet sie sich der Einzelberatung von Mitarbeitern/innen der Stadt Wien. Ebenso steht sie Führungskräften bei erhöhten Mitarbeiterausfällen, die auf Überbelastung zurückzuführen sein können, beratend zur Verfügung.

12:00 – 13:00

Mittagspause

13:00 – 13:40

Information schlägt Skalpell

Dr. med. Markus Müschenich, MPH

13:40 – 14:10

Integrierte externe klinische Studienkostenplanung und Forecasting bei Bayer Pharma AG mit IBM Cognos

Dr. Andreas Stoffel, Bayer Pharma AG

Überblick über den integrierten und systemgestützten Planungs- und Forecastingprozess für externe klinische Studienkosten bei der Bayer Pharma AG mit Hilfe von IBM Cognos Planungslösungen. Die zentralisierte, globale Anwendung „CTPS“  (Clinical Trial Planning System) unterstützt den gesamten klinischen Studienzyklus: von der frühen Planung über Forecasts für laufende Studien bis zum top-down und bottom-up Finanzplanungssprozess. CTPS optimiert den gesamten Planungsprozess  durch ein konsistentes, logisches und dynamisches Studienkostenplanungsmodell aufbauend auf klinischen Treibern (Visitenpläne, Enrolmentpläne) aus dem Clinical Trial Management System (CTMS).

14:10 – 14:50

Kundenmanagement in der Gesundheitskasse

Sascha Klose, AOK

Ein gut funktionierendes Kundenmanagement ist für eine gesetzliche Krankenversicherung (GKV) besonders wichtig, damit das Prinzip der Solidargemeinschaft aufrecht erhalten werden kann. Zunehmend hängt die Wahl der Krankenversicherung jedoch neben attraktiven Beitragssätzen auch von zusätzlich angebotenen Serviceleistungen und deren Qualität ab. Die AOK versucht durch gezielte, individuelle Zusatzangebote die Kundenzufriedenheit und damit die Kundenbindung zu verbessern.

14:50 – 15:20

Qualitätsmanagement im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz

Mag. Anita Ferihumer, Krankenhaus der barmherzigen Schwestern Linz

Frau Mag. Anita Ferihumer, Qualitätsmanagerin und Leiterin der Studienabteilung des Servicebereich Qualitätsförderung im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz, präsentiert die unterschiedlichen Einsatzbereiche von Business Analytics im Krankenanstaltenbetrieb. Die Themenbereiche sind umfassend und spannen sich von der Empirische Sozialforschung über Klinische Studien, bis hin zum Datenqualitätsmanagement.

15:20 – 15:45

Pause

15:45 – 16:15

10 Jahre klinisches Data Warehouse der Uniklinik Erlangen: Mehr als eine Reportingplattform

Dipl. Inf. (FH) Katharina Diesch, Uniklinikum Erlangen

An ein Data Warehouse eines Universitätsklinikums werden weitreichende Anforderungen gestellt: neben Standardberichten aus dem administrativen und finanziellen Umfeld können durch Einbindung klinischer Routinedaten eine Vielzahl weiterer Nutzungsfelder im Bereich von Forschung und Krankenversorgung erschlossen werden. In diesem Beitrag sollen Erfahrungen und innovative Anwendungsbeispiele aus dem inzwischen über 10-jährigen Betrieb und Ausbau des IBM Cognos-basierten DWH des Universitätsklinikums Erlangen vorgestellt werden.

16:15 – 16:45

Visual Analytics in Health Care

Priv.-Doz. DI Dr. Wolfgang Aigner, FH-St Pölten

Bedingt durch den Einsatz modernster Technologie im klinischen Umfeld steigen sowohl Umfang als auch Komplexität der zur Verfügung stehenden medizinischen Daten und Informationen ständig. Obwohl diese Datenfülle völlig neue Möglichkeiten zur Steigerung der Qualität eröffnet, können die Methoden um Daten zu analysieren und Entscheidungsprozesse zu unterstützen kaum mit dem rasanten Datenzuwachs Schritt halten. Visual Analytics (VA) stellt sich als aufstrebende Forschungsdisziplin dieser Herausforderung. Dabei geht darum, die menschliche Fähigkeit der visuellen Wahrnehmung mit der Rechenkraft von Computern zu verknüpfen und damit medizinische Fachkräfte in eine Interaktion mit der visuellen Repräsentation einzubinden. Interaktive visuelle Repräsentationen in Kombination mit automatischen Analysemethoden werden dabei eingesetzt, um die Integration verschiedener, heterogener Informationsquellen zu unterstützen.

16:45 – 17:15

Podiumsdiskussion

17:15 – 18:00

Get together

18:00

Führung Narrenturm

 

Mehr Info & Anfahrtsdetails.

Anmeldung.

Wien (Firmensitz)
Giefinggasse 6/2/7
1210 WIen

Tel.: +43 1 890 57 09 0  :  Fax: +43 1 890 57 07 50

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